Am letzten Wochenende (Freitag 26.06.26 bis Sonntag 28.06.26) ermittelte die deutsche Radsportprominenz wenige Tage vor der diesjährigen Tour de France ihre nationalen Meister auf der Straße, sowie im Einzelzeitfahren. Hierbei hatten die Teilnehmer mehrerer AK (Schüler bis Männer -Profis) mit Extrembedingungen (Temperaturen um die 35 ° C, super schwerer Kurs) im Kampf um die zu vergebenden Medaillen zu kämpfen. So mussten Alle an ihre persönliche Leistungsgrenze gehen.
Pia Grünewald bei der DM Zeitfahren – U 23 mit starkem 9. Rang
Am Freitag wurden die Titelkämpfe (mit gleichzeitiger Bundesligawertung) im thüringischen Streufdorf mit dem Zeitfahren eröffnet. Auf einem, für ein Zeitfahren ungewöhnlich bergigem Kurs, wurde im Kampf gegen die Uhr von allen Teilnehmern Schwerstarbeit abverlangt. In der Männerklasse (Profis) ging es über 41 schwere km. Hier lies UAE-Profi Nils Politt nichts anbrennen und sicherte sich, wenn auch knapp, den Meistertitel. Ex-RSV-Akteur Felix Groß landete im über 50 Fahrer umfassendem Fahrerfeld mit Rang 17 im Mittelfeld.
In der Klasse Männer U 23 (41 km) zeigte RSV-Talent Pepe Albrecht (Rembe rad-net) einen ordentlichen Auftritt und sicherte sich im 60 Starter zählendem Feld Rang 26. Bei Bruder Toni Albrecht lief an diesem Tage alles schief, was nur möglich war. So viel der Portcomputer schon auf der Startrampe aus. Auf der Strecke verlor der Venusberger noch das Visier seines Zeitfahrhelmes, sodass nervlich gestresst am Ende nicht mehr als Rang 56 drin war.
Bei den Frauen U 23 (26,2 km) zeigte die RSV-Fahrerin Pia Grünewald (LKT-Team Brandenburg) eine Klasseleistung. Mit großem Kampf fuhr sie in 37:56 min eine tolle Zeit. Damit sicherte sie sich einen achtbaren 9. Rang und damit das beste Venusberger Zeitfahrergebnis!