In der letzten Woche war die Radrennbahn in Büttgen (NRW) Austragungsstätte der 139. Deutschen Titelkämpfe im Bahnradsport. Die 3 Venusberger RSV- Akteure Felix Groß, Colin Rudolph und Pia Grünewald hatten gegen die deutsche Spitze hierbei keine leichte Aufgabe zu bewältigen. Dennoch schlug sich das RSV - Trio überaus achtbar und nahm mit 1 Meistertitel und insgesamt 3 Medaillen die Heimreise in Angriff. Dabei war sogar noch eine 4. Medaille möglich, doch diese wurde vom überforderten Kampfgericht verhindert. So wurden im Punktefahren in der 8. von insgesamt 12 Wertungen keine Punkte, sowie ein erzielter Rundengewinn von 5 Fahrern nicht anerkannt. Dadurch landete Felix Groß am Ende auf Rang 5. Bei Anerkennung des Rundengewinnes, sowie der 3 ersprinteten Zähler hätte dies am Ende die Silbermedaille bedeutet! Trotz Podesten (Sportler, Trainer) hielt das Kampfgericht an der ungenügenden Kampfrichteleistung fest und die 8. Wertung , sowie der Rundengewinn blieben unberücksichtigt!!!
Damit wurden 2 Sportler um ihre verdiente Medaille betrogen, ein Witz für eine deutsche Meisterschaft und traurig für die betroffenen Sportler!!!
Dennoch gab es aber auch freudige Momente für den Venusberger Radsport. Im Kurzzeitbereich ging unser Colin Rudolph mit 2 Sportlern aus Rheinland - Pfalz in den Titelkampf im Teamsprint der Männer. Das Trio erreichte in der Quali Bestzeit und stand damit im „Großen“ Finale. Hier beherrschten sie ihren Gegner Brandenburg 1 und freuten sich am Ende über den Meistertitel und die verdiente Goldmedaille.
In den Ausdauerdisziplinen nahm Felix Groß die 4000 m Einer – und Mannschaftsverfolgung in Angriff. In der Einerverfolgung erreichte er in der Quali die 2-schnellste Zeit und stand damit im Finale um Gold. Leider musste er hier seinem Kontrahenten Bruno Kessler den Vortritt lassen. Dennoch mit einer Superzeit von 4:11 min die hochverdiente Silbermedaille.
In der Mannschaftsverfolgung erreichte Felix Groß mit seinem Team Standert Brandenburg in der Qualifikation die 3-beste Zeit und kämpfte damit um Bronze. Hier hatten sie ihren Konkurrenten (Rembe rad-net 2) im Griff und gewannen die Bronzemedaille.
In den Frauenwettbewerben lief es bei der frischgebackenen Europameisterin Pia Grünewald nicht wie erhofft. In der 4000 m Mannschaftsverfolgung unterlagen die LKT-Frauen im „Kleinen“ Finale leider dem Mixteam HAM / NRW. Damit blieb die erhoffte Medaille leider aus (Platz 4).
In der Einerverfolgung reichte die gefahrene Zeit von 4:51 min für Pia lediglich zu Rang 9.