Innerhalb der diesjährigen „Finals“ ermittelten vom 23.-26.Juli 26 insgesamt 23 Sportarten in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover ihre diesjährigen Medaillenträger, sowie nationalen Meister.
Die Triathleten kämpften hierbei am Steinhuder Meer um die zu vergebenden Meistertitel, sowie Medaillen.
Bei den Frauen stand am Samstag bei herrlichem Wetter die überaus erfolgreiche Julia Bröcker im Aufgebot über die Sprintstrecke (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Lauf). Nach einem Fehlstart beim Schwimmen kam Julia gut ins Rennen, kam als 12 aus dem Wasser und machte auf dem Rad wertvollen Boden in Richtung Spitze gut, sodass sie als 1. den abschließenden Lauf in Angriff nahm. Während der Laufstrecke schloss die Olympiasiegerin von Paris, Laura Lindemann zu ihr auf. Beide harmonierten prächtig zusammen. In einem packenden Finale musste Julia aber der Olympiasiegerin den Vortritt lassen. Dennoch am Ende mit Silber eine super Platzierung. In der separaten U 23 Wertung konnte sich die RSV-Athletin zudem über die Goldmedaille, sowie den Meistertitel freuen.
Im Männerwettbewerb musste sich Justus Töpper, der im Hylo Team Saar unter Vertrag stehend (vergleichbar mit Bayern München im Fußball) gegen 90 Mitbewerber behaupten. Auch für ihn stand der Sprintwettbewerb (gleiche Distanzen wie die Frauen) auf dem Programm. Allerdings hatten die Teilnehmer am Sonntag mit regnerischem Wetter und damit verbunden schwierigeren Bedingungen zu kämpfen. Insbesondere die zahlreichen Holzbrücken verwandelten sich mit rutschigem Untergrund in schwierige Laufpassagen.
Doch auch unser Justus zeigte wieder eine famose Vorstellung. So kam er als 6. einer 15-köpfigen Spitzengruppe aus dem Wasser. Auf der Radstrecke kam es auf Grund des Regens zu einem Sturz. Doch unser RSV-Mann konnte das Rennen fortsetzen und behauptete sich weiterhin aussichtsreich im Kampf um die Medaillen im Rennen.
Auf der abschließenden Laufstrecke lieferte er sich dann ein hartes Duell mit dem Olympiasieger Lasse Lührs. Julius bekam aber im Finale die volle Härte des sprintstarken Lührs zu spüren und musste ihn den Vortritt lassen.
Doch der Venusberger war dennoch happy über seinen 1. Elite-Podiumsplatz und dem Deutschen Vizemeistertitel!!!